2025
THEATERTEAM
Frankenstein - Sind wir nicht alle ein bisschen Prometheus?
Schauspiel
PREMIERE
25.09.2025, Bürgerhaus Michelstadt-Steinbach
In der Mythologie bringt der Titan Prometheus den Menschen das Feuer und handelt sich damit richtig Ärger ein. In „Frankenstein“ erschafft der ehrgeizige junge Wissenschaftler Victor Frankenstein ein Monster und erschreckt sich daraufhin fast selbst zu Tode. Auch in der Realität ringt der Mensch seit Jahrtausenden mit seiner eigenen Schöpferkraft. Was passiert, wenn wir mehr erschaffen, als wir begreifen?
Die „Frankenstein“-Inszenierung der SPIELLUST transformiert Mary Shelleys weltberühmten Roman in eine erdachte nahe Zukunft - und verleiht den Geschehnissen mit einem Hauch von Steampunk eine neue Ästhetik. Erschaffen wird eine Welt zwischen Vergangenheit und Zukunft, mal bunt und verspielt, mal düster und geheimnisvoll, begleitet von Musik und Schattenspiel. Ein Stück über das Leben und den Tod, über Ehrgeiz und Macht - und den Mut, einfach mal Verantwortung zu übernehmen.
ENSEMBLE: Carmen Feldmann, Daniela Groh, Emil Engelhardt, Frizzi Wengerter, Gela Päßler, Greta Wengerter,
Hanna Sickinger, Jonas Olt, Julian Karg, Kateryna Krakhota, Kevin Heinelt, Laura Olt, Luis Wellenreiter, Reinhard Köthe, Selina Groh, Tara Kulikowsky, Viona Crößmann
BUCH: Joscha Kulikowsky
REGIE: Joscha Kulikowsky, Barbara Walz
CHOREOGRAFISCHE LEITUNG: Karen Probst
KOSTÜM: Heike Rühl-Konrad
MASKE: Kevin Heinelt / Ensemble
BÜHNE: Joscha Kulikowsky & Team
MITARBEIT BÜHNE: Joachim Konrad
TECHNIK LICHT: Konrad Kißling
TECHNIK TON: Joscha Kulikowsky
VIDEO: Konrad Kißling
TRAILER: James Chan-A-Sue
ASSISTENZ: Barbara Walz, Joachim Konrad
PRODUKTIONSLEITUNG: Joscha Kulikowsky
Michael Lang im Odenwälder Echo
Spricht man von Zahnrädern, die wie geschmiert ineinandergreifen und so den reibungslosen Ablauf von technischen Vorgängen ermöglichen, ist dieses Sprachbild auch auf die hervorragenden Leistungen der Regie und des Autors Joscha Kulikowsky sowie der Choreografin Karen Probst zu beziehen. Denn im Bühnenstück „Frankenstein“ des Vereins Spiellust ergibt die Geschichte, welche auf die Vorlage der Schriftstellerin Mary Shelley (1797-1851) zugreift, ein organisches Ganzes. (...) Szenen, zu Standbildern eingefroren, dehnen die Sehnen der Spannungsbögen und knabbern genüsslich an der Erwartungshaltung der Gäste. Eine Augenweide sind die stimmigen Kostüme, für die Theaterleiterin Heike Rühl-Konrad verantwortlich zeichnet. (...) So kommt das Stück als Komödie und Groteske gleichermaßen gut an, unterhält und hinterfragt.

















